Abdomensonographie (Bauchultraschall)
Organe im Bauchraum schonend und präzise beurteilen – ohne Strahlenbelastung.
Die Abdomensonographie ist die zentrale, nicht invasive Methode, um Leber, Gallenblase/Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, große Gefäße (Aorta) und Teile des Darms zu beurteilen. Sie hilft, Schmerzen, Schwellungen, Laborauffälligkeiten und unspezifische Beschwerden zielgerichtet einzuordnen – oft als erster, entscheidender Schritt der Abklärung.
Für wen ist die Abklärung sinnvoll?
Bauchbeschwerden: Druck-/Schmerzempfindung, Oberbauchbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen
Laborauffälligkeiten: erhöhte Leberwerte, Entzündungszeichen, Auffälligkeiten im Urin
Bekannte Erkrankungen: Fettleber (NAFLD), Gallensteine, Zysten/Polypen, Nierensteine, Pankreatitis in der Vorgeschichte
Gefäßthemen: Kontrolle der Bauchaorta (Aneurysma-Screening/Verlauf)
Nachsorge/Verlauf: Kontrolle bekannter Befunde, Präventions-/Check-up-Kontexte
Was wollen wir klären?
Leber: Größe, Struktur (Steatose/Fettleber), Herde, Stauungszeichen
Galle/Gallenwege: Steine, Entzündung (Wandverdickung), Aufstau/Weitstellung
Pankreas (Bauchspeicheldrüse): Größe, Kontur, Entzündungszeichen (soweit sonographisch einsehbar)
Milz/Nieren: Größe, Zysten/Steine, Harnstau, Parenchymveränderungen
Gefäße: Aorta (Weite, Plaques, Aneurysma-Hinweise), ggf. Portalsystem/Lebervenen orientierend
Freie Flüssigkeit/Entzündung: Aszites, abgrenzbare Raumforderungen
Konsequenzen: Beobachten, Lebensstil/Medikation, weiterführende Diagnostik (Labor, Doppler, CT/MRT, Endoskopie) oder Überleitung ins Netzwerk
Untersuchung & Methoden
B-Bild-Ultraschall (hochauflösend) der Bauchorgane in standardisierten Ebenen
Zielgerichtete Dopplerbeurteilung (bei Bedarf): Fluss in größeren Gefäßen (Aorta, Lebergefäße), Stauungszeichen
Organspezifische Messungen: Leber-/Milz-/Nierenlängen, Aortendurchmesser, Wanddicken, Volumina
Sofortige klinische Einordnung mit vorhandenen Labor-/Vorbefunden
So läuft die Untersuchung ab:
Gesamtdauer: ca. 15–25 Minuten (je nach Fragestellung)
Vorgespräch & Sichtbefund – Beschwerden, Verlauf, relevante Vorerkrankungen, Medikamente
Ultraschall im Liegen – Untersuchung in Rücken- und Seitenlage; Sie atmen ruhig, gelegentlich kurz die Luft anhalten
Erstbefund & Empfehlung – direkte Einordnung, ggf. Planung weiterer Schritte
Häufige Fragen
Sicherheit & Verträglichkeit
Der Bauchultraschall ist schmerzfrei, ohne Strahlenbelastung und in der Regel sehr gut verträglich. Gelegentlich kann Druck mit dem Schallkopf kurzzeitig unangenehm sein, ist aber ungefährlich.
Sieht der Ultraschall „alles“?
Sehr viel – aber nicht jedes Detail. Bei fraglichen oder schwer einsehbaren Befunden ergänzen wir gezielt Doppler, Labor, CT/MRT oder Endoskopie.
Warum muss ich nüchtern sein?
Eine gefüllte Gallenblase und weniger Darmgas verbessern die Bildqualität deutlich – so lassen sich Steine/Entzündung sicherer erkennen.
Wie oft sind Kontrollen nötig?
Abhängig vom Befund: z. B. Fettleber nach 3–12 Monaten, Zysten nach Größe/Morphologie, Aorta nach Durchmesser & Leitlinie.
Kann ich danach Auto fahren/arbeiten?
Ja. Es gibt keine Einschränkungen.
Ein aktives Herz ist ein gesundes Herz
Nach Abschluss der Untersuchungen besprechen wir die Ergebnisse in einem persönlichen Termin mit Ihnen, um mögliche weitere Maßnahmen oder Behandlungsoptionen mit Ihnen zu erörtern.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihr Herz in Bestform bleibt! Wenn Sie Fragen zu diesen Untersuchungen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, kommen Sie gerne auf uns zu.